Kochshow mit fairem Bio-Duftreis aus Thailand

Vitoon Panyakul von Green Net und Ayurveda-Koch Volker Mehl kochen mit fairem Jasminreis „Hom Mali“

Wie Fairer Handel thailändischen Bio-Reisbauern einen Marktzugang verschafft und zum Klimaschutz beiträgt, das hat die Fair Handelsorganisation GEPA heute mit einer Kochshow im Rahmen der bundesweiten Fairen Woche vorgestellt. Vitoon Panyakul, Geschäftsführer der GEPA-Partnerorganisation „Green Net“ sowie Ayurveda-Koch und Kochbuchautor Volker Mehl bereiteten gemeinsam ein vegetarisches Thai-Duftreis-Curry mit gefüllten Zucchini und Kokossauce sowie als Dessert einen süßen Reissalat zu.

 

Vor Gästen aus Medien, Weltläden und der Wuppertaler Politik berichtete Vitoon Panyakul in der Baumschen Villa über die Bedeutung des fairen Jasmin-Reis „Hom Mali“ sowie die Arbeit der Kooperative Green Net als Bio-Pionier. Volker Mehl erklärte, warum Reis in der Küche des Ayurveda eine besondere Rolle spielt und er den Fairen Handel unterstützt. „Reis ist zusammen mit Hülsenfrüchten traditionell eine der Haupt-Energiequellen der ayurvedischen Ernährung. Die GEPA vereint das, was immer mehr Menschen wollen: hochwertige Produkte, die fair sind, von denen man weiß, wo sie herkommen und dass auch die Produzenten davon profitieren“, so der engagierte Koch.

Bio-Anbau schützt vor Klimawandel

„Ich sehe Fairen Handel als Partner, als Freund. Die Zusammenarbeit ist mehr als ein Geschäft. Wir glauben fest daran, dass wir zusammenarbeiten für eine bessere Welt, für die Farmer“, so Vitoon Panyakul. Green Net als lokale Organisation und Kooperative wurde vor 23 Jahren gegründet, um Kleinbauern zu unterstützen. Ökologischer Anbau und Fairer Handel sind die wichtigsten Prinzipien. „Damals fing die Zusammenarbeit mit der GEPA mit einer kleinen Menge Reis an, und jetzt sind es ca. 60 Tonnen Bio-Reis im Jahr.“ Nach Erfahrung des Agrar- und Wirtschaftswissenschaftlers ist die ökologische Landwirtschaft für Kleinbauern der einzig wirksame Weg: „Bio-Anbau hat das Potential, die Welt vor dem Klimawandel zu schützen. Denn wir bearbeiten den Boden, kümmern uns um die Pflanzen und das Ökosystem. All das macht die Reispflanzen weniger anfällig für Trockenheit und Klimaveränderungen.“ Außerdem konnte Green Net den Bauern bei Ernteausfällen eine Entschädigung zahlen. Vitoon Panyakul: „Den Engagierten hier in Deutschland danke ich für ihre Unterstützung des Fairen Handels in den letzten Jahrzehnten!“

Absatzchancen für Kleinbauern fördern

„Wie man Wirtschaft und Ethik verbinden kann, zeigt die GEPA als Wuppertaler Fair Trade-Pionier schon seit über 40 Jahren. Unsere Kooperation mit Green Net ist ein Beispiel dafür. Produkte wie der Bio-Reis aus Thailand sind für uns eine wichtige Bereicherung unseres Lebensmittelsortimentes“, erklärte GEPA-Geschäftsführer Matthias Kroth. „Verbraucherinnen und Verbraucher haben damit die Möglichkeit, etwa zusammen mit unserer Kokosmilch, Chutneys oder Rosinen die ,Küchen der Welt‘ auf den Tisch zu holen und gleichzeitig Absatzchancen für Kleinbauern zu fördern.“

Den fairen und geschliffenen Bio-Reis „Hom Mali“ der GEPA gibt es zum Beispiel in der Ein-Kilo-Variante – vor Ort in Thailand verpackt. In der Green Net-eigenen Verpackungsfabrik erhalten die Reisbauern weitere Arbeits- und Einkommensmöglichkeiten. Denn alleine vom Reisanbau und -verkauf können die meisten wirtschaftlich nicht überleben.

Aktueller Film zu Green Net

Unter www.gepa.de/film-green-net ist ein aktueller Film der GEPA über Green Net zu finden. Bio-Reisbauern erzählen, warum ökologischer Anbau für sie wichtig ist und wie der Faire Handel sie unterstützt. Das Filmmaterial ist für Medien auch als Cleanfeed erhältlich.

www.fairewoche.de


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